kathrin74.log.ag    
Kathrins Notizen

hier kommen in loser Folge meine Erlebnisse bei den verschiedenen Radtouren rein sowie andere, schöne Bilder. Die veröffentlichen Bilder stammen alle von mir. Sind entweder aktuelle Bilder oder Bilder aus meinem Archiv.

Es kann mit den Aktualisierungen mal ein paar Tage dauern, bis ein neuer Eintrag da ist, am besten ihr nutzt die automatische Benachrichtigung. Ich würde mich freuen, wenn du regelmäßig vorbei schauen würdest.

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sonstige Touren 2009:
Gerolsteintour


Reiseberichte aus den Jahren 2006 bis 2008: Hier klicken!

Der Weg zum Gästebuch ist nicht weit!

Gruß,

Kathrin


Eine kleine Bilderauswahl, Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip:


www.flickr.com









Verfasst am 15.01.2012 17:35:36 Uhr

Heute erst mal unterwegs im Garten:

Die Osterglocke ist wie immer ein Frühstarter!
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Dieses Miniminiminitülpchen hat wohl auf das Wetter ein wenig merkwürdig reagiert. Mit ein wenig Fantasie kann man auch die Blüte erkennen.
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Später noch ein wenig mit dem Rad durch die Gegen gecruist.
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Verfasst am 14.01.2012 17:44:59 Uhr

Nachdem andere Blogger sich mit Blumen aus dem letzten Jahr schmücken, kommen hier nun endlich die Frühlingsboten.

Heute der Start mit der Haselnuss
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HATSCHII!!!



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Verfasst am 14.01.2012 17:43:43 Uhr

Ja, das Blog lebt noch. Erst mal ein paar Nachträge aus dem letzten Jahr.

Geometrie in der Nacht
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Ederradweg
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Herbstfarben im Kellerwald
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einsame Rose
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Verfasst am 23.10.2011 11:14:01 Uhr

Es wird Herbst...

Bad Wildungen, Sonntag morgen, 9:45h

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Verfasst am 04.09.2011 17:54:24 Uhr

15.8.2011
Millingen
Ruhetag

Als ich im Dorf auf die Freundin wartete, nahm ich mal ein paar Feuchttücher zur Hand und entdreckte das Rad ein wenig. Der Dreckshaufen unter dem Rad war beträchtlich und ich mochte mein Rad wieder ein wenig mehr.

Der Tag war schnell um. Sie hat schon mal vorab die Bilder angeschaut und fand, das ich doch schlechtes Wetter gehabt habe und das viele Bilder nach Herbst aussehen.

Als wir so am Rhein chillten, mussten wir bei dem Anblick ein wenig stutzen. Wurde da doch ein ¼ Schiff zur örtlichen Werft transportiert.


Der örtliche Kunstradsport hat ein schönes Emblem.


Das Gepäck habe ich gefühlt auf 1/3 reduziert. Jetzt darf ich nicht mehr ein Pflaster brauchen. Ich überlegte, ob ich das Regenzeug auch alles mitgeben sollte. Ich traute mich das nicht so recht, auch wenn die Wettervorhersage für die letzten 2 Tage gutes Wetter vorhersagt. So ging die Sonnencreme in das Paket nach Hause und die Regensachen in die Gepäcktaschen.


16.8.2011
-> Velden
94km, 25°C, Sonne + Wolken, 3bft Gegen- und Seitenwind

Ich werde morgens wach und was höre ich? Klar, Regen. Na super. Jaja, auf die Wettervorhersage kann man sich wieder ganz toll verlassen. Meine Stimmung sank Richtung Nullpunkt. Warum bin ich gestern mit der Freundin nicht nach Hause gefahren? Könnte ich mir die Regenfahrt sparen, der Dreck, kennste eh schon die Strecke...

Es kam, wie es kommen musste, um 9:15h saß ich wieder auf dem Rad. Die Beschilderung war anfangs ein wenig komisch. Die LF 3 Schilder zeigten gerade aus, das Millinger Waard umfahrend und im Buch war die Strecke durch das Waard eingezeichnet. Ich entschloss mich für das Waard, die etwas längere Strecke. Wie sich heraus stellen sollte, war das eine gute Entscheidung.

Als erstes sah ich die ganzen Wildpferde, wie sie zusammen standen. Leider nur aus recht großer Entfernung, selbst mit dem Zoom sind sie nicht sonderlich groß. Alleine das war ja schon klasse.


Weiter ging es einsam weiter. Zuerst ging es flott voran.


Später wurde es zum richtigen Crosserrevier. War ich froh, nur so ein leichtes Gepäck dabei zu haben. Mit den Blumen war es meins. Aber sowas von!


Tja, im Waard gibt es ja nicht nur wild lebende Pferde sondern ebenso auch Rinder. Ich fuhr so meines Weges und der Wege wurde sehr tief und sandig. Anhand von entsprechenden Haufen sah ich, das irgendwo die Rinder sein mussten. Nur lag so ein Rindvieh nicht neben dem Weg, sondern mitten drauf. Ich habe das Tier aus entsprechender Entfernung erst einmal angesprochen. Sonderlich wohl war mir da nicht.


Er schaute mich in aller Ruhe an, kaute schön weiter wieder. Schluckte und stand auf als ich mich ein wenig näherte. Mein Plan war, einfach schön mit viel Abstand (das war nicht viel) mich vorbei zu mogeln. Da sah ich, das es ein Bulle war. Ich sagte zu ihm, du bist doch ganz lieb, oder? Mein Herz rutsche in der Zeit in Richtung Socken. Er schaute mich an und ging auf Seite.


Das nächste Tier ist zum Glück liegen geblieben.

Weiter ging es durch die unberührte Natur. Die Schilder und das Buch widersprachen sich immer wieder mal. Ich habe mich nach dem Buch und den entsprechenden Knotenpunkten orientiert.






Vor Nijmegen sah ich zu, das ich wieder auf die LF Route kam, damit ich die Stadtdurchfahrt ordentlich hin bekomme. Ich habe schnell aufgegeben, verstehen zu wollen, wie die Route verlief. Sie war ähnlich dem des Buches. Solange die Richtung in etwa stimmt, ist es ok. Wieso macht eigentlich die Erde so eine doofe Erdfalte hin? Nur immer hoch? Es muss doch auch mal Bergab gehen? Nasser Sand und ich hatte das Gefühl, das mein Rad stecken bleibt. Endlich geht es wieder bergab, leider viel zu kurz.

Bei einer Kirche gab es, aus welchem Grund auch immer, eine Schweinestatue. Mal doch den Reifendruck hinten prüfen. Die Daumendruckprüfung ergab ein uurgs, da fehlt reichlich. Also mit der Karnickelpumpe pumpen. Hoffentlich ist das kein schleichender Plattfuß.

Ab km 50 hatte ich nur noch einen Gedanken: schlafen. Der Körper ist fertig, mir tun die Knie weh. Da halfen auch keine Pausen mehr. Treten. Hirn weitgehend ausschalten. Die Gegend an der Maas ist mir gut bekannt.


Ok, das Hirn habe ich nicht ganz ausgeschaltet, sondern nun auch mal eine Routenänderung vorgenommen, indem ich immer auf der rechten Maasseite geblieben bin. Bei 4x Fähre fahren auf knapp 40km ist das mir ein zu großer Zeitfresser.

Zwischendurch realisiere ich, das ich es nun endlich geschafft habe und bin mit mir doch zufrieden.


Ich sehnte mein Ziel in Arcen herbei. Dort im Spar noch schnell Getränke für den Abend kaufen und mich auf die Unterkunftssuche begeben. Das Problem: es ist alles ausgebucht. Nur für 90€ hätte ich ein Zimmer bekommen können und dafür knapp 3km zurück fahren müssen. Na toll, am letzten Abend habe ich Probleme, eine Unterkunft zu finden. Also eine Flasche nachfüllen und wieder auf das Rad. Jetzt ging es auf den direkten Weg in Richtung Venlo. Spätestens da würde ich was finden.

Auf der Strecke war befand sich Velden. Ich beschloss, sofort den ersten Menschen zu fragen, ob es hier eine Unterkunft gibt. Und prompt habe ich eine Frau in einem Vorgarten gesehen und sie gefragt. Es gab ein Hotel und ein B&B. Sie erklärte mir den Weg und vergewisserte sich, das ich das ja auch verstanden hatte. Wir kamen ein wenig in Gespräch, das übliche woher, wohin, was man so erlebt hat, wo sie schon überall waren und die Gemeinsamkeiten erzählen. Sie fragte mich, ob sie für mich bei dem B&B anrufen sollte, ob die was frei haben. Ja gerne! So wurde ich in das Wohnzimmer gebeten. Ob ich was zu trinken haben möchte? Kaffee? Nein danke! (Sonst komme ich hier nie wieder raus!). Die gute Frau rief bei dem B&B an und was war? Ausgebucht! Aber: das B&B wusste noch ein B&B, wo man es auch versuchen könnte. Dort war was frei. Sie fand, das ich den Weg dort nicht alleine finden würde, zog sich geschwind um und fuhr mit ihren E-bike voraus.

Es war wieder eine sehr schöne Unterkunft. Von der Gastwirtin wurde uns beiden erst einmal alles gezeigt und dann gab es Kaffee und Kuchen.


Nach dem Duschen ging es noch zum Chinesen. Merke: Wenn ein Chinese sagt: „etwas scharf“ dann ist das richtig scharf! Das erhoffte Gemüse ist durch Fleisch ersetzt worden und ich saue mir zu guter letzt auch noch mein T-shirt ein.

Auf dem Rückweg habe ich mir das für morgen notwendige Doping gekauft. Paracetamol + Koffein.

Abends sitze ich in dem schönen Garten, genieße die laue Abendluft und schreibe den letzten Tagebucheintrag. Rechne durch, das ich im Mittel gute 78km pro Etappe gefahren bin. So viel hatte ich nicht geplant gehabt. Schön.


17.8.2011
-> Linnich
85km, 27°C, Sonne + Wolken, 3bft Rücken- und Seitenwind

Auf ging es zur 18. Etappe am 23. Urlaubstag. Der letzte Tag auf dem Rad. Schönstes Wetter. Keine Sonnencreme. Immerhin war ich etwas wacher als am Vortag, das ist ja schon was wert. Direkt nach dem Start stand für mich die Durchfahrt von Venlo an. Es wurde ein wenig knifflig, da durch eine Baustelle die Radfahrer umgeleitet wurden und ich meinte, da nicht her fahren zu müssen. So habe ich mich auf meinen Orientierungssinn verlassen und kam auch an der richtigen Stelle aus der Stadt raus. Ich genoss es, an der Maas entlang zu fahren.


in Kessel ging es über die Maas wieder rüber und ich wusste, es sind noch 20km auf der Route.


Vor Roermond gab es noch einmal tolle Mecklenburger anzuschauen.


Und eine gemütliche Pause ist nie verkehrt.




Durch Roermond war es einfach zu finden und ich habe mich somit zum ersten Mal in Roermond nicht verfahren. Die letzten Meter an der Maas waren schnell gefahren und in Linne an der Schleuse ging es ein letztes Mal über den Fluss.


Da neben der Schleuse dort Energie gewonnen wird (Atomkraftwerk), gibt es für die zahlreichen E-Bikes im Lande auch einen Ladestation!


Ich nutzte den Rückenwind, es war mir zu warm und fuhr nur noch einfach. Ich hatte keine Lust mehr. Ich war froh, als ich mich im Straßenschild wiederfand.


Schnell war Heinsberg erreicht, ich telefonierte nach meinem Taxi und war erstaunt, wie sich eine Landesgrenze auf das Verhalten der Menschen widerspiegelt. Hatte ich vor kurzem noch den Himmel auf Erden, musste ich nun wieder durch den hier üblichen Radnahkampf einstellen. Was für ein Unterschied!

Bis auf 2min genau erreichte ich mein Taxi nach Hause und war froh, dass die Runde geschafft war. Das ich es gut und heile geschafft habe.


Epilog

Mal so ein paar Zahlen:
23 Urlaubstage
5 Ruhetage
18 Etappen
1411km
78,4km im Mittel (49 - 107km am Tag, meist um die 80km)
~1500 Gesamthöhenmeter
410 Bilder
2 Plattfüße
1 Schnitt im Mantel
1 Schraube vom Gepäckträger nachziehen
~ 8,5l Kakao getrunken
2mal Kette ölen
38€ im Durchschnitt für die Unterkunft + Frühstück
2,50€ im Durchschnitt für Pommes spezial
Unnütz: Sonnencreme


Ich wurde gefragt, ob mir diese platte Einöde überhaupt gefallen würde?

Für mich war es, trotz des platten Landes, eine sehr schöne Tour gewesen. Ich war überrascht gewesen, wie abwechslungsreich das Land ist. Die Freundlichkeit der Menschen dort wird mir immer in Erinnerung bleiben. Ok, es waren gut 2 Wochen ein Wetter, wo ich zum Teil am liebsten aufgehört hätte. Aber wenn man unterwegs ist, fährt man irgendwann immer, denn man hat ja doch nur einen gewissen Zeitrahmen zur Verfügung und will es ja doch schaffen. Ich jedenfalls


Schön war es!

Habe fertig


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